Freitag, 9. Dezember 2016

Deafheaven: Mit dem Rotstift

Noch ein paar Termine für die Konzertplanung des kommenden Jahres, zumindest für all jene, die auf Blackgaze und Metal der eher unangepassten Art stehen: Deafheaven aus San Francisco haben zwar offiziell noch kein neues Material am Start, werden aber mit dem Album "New Bermuda" 2017 für vorerst drei Termine nochmals nach Deutschland zurückkehren - wer George Clarke schon mal live gesehen hat, nimmt ohnehin einen roten Stift für den Kalender, dem Rest sei das dringend empfohlen. Wer dazu noch mal einen Blick auf den gestalterischen Einfallsreichtum der Band werfen möchte, darf hier gern mal reinschauen.

28.04.  Wiesbaden, Schlachthof
02.05.  Berlin, Bi Nuu
03.05.  Leipzig, Täubchenthal
06.05.  Krems, Donau-Festival

Donnerstag, 8. Dezember 2016

At The Drive-In: Hoffnungszeichen

Der Tag wäre nicht rund, wenn wir diesen Song unerwähnt ließen: At The Drive-In, Post-Hardcore-Heroen um Cedric Bixler und Omar Rodriguez, waren mit dem Touren schneller als mit einer neuen Platte, nun rückt aber auch diese endlich in greifbare Nähe. Denn seit heute ist "Governed By Contagions" im Rennen und gutinformierte Kreise wollen wissen, daß das dazugehörige Album als Nachfolger des 2000er Meilensteins "Relationship Of Command" nicht mehr weit ist. Wir können's kaum erwarten.

Bonobo: Die Spannung steigt [Update]

Der zweite Song und auch der läßt einen nicht mehr los: Kürzlich kam mit "Kerala" das erste Stück vom neuem Bonobo-Album "Migration" in Umlauf - das Video verstörend, der Sound so kunstvoll wie geschmeidig. Nun also "Break Apart (feat. Rhye)" als weiterer Glanzpunkt und man wird in der Tat schon etwas ungeduldig, bis dann Mitte Januar das Komplettwerk endlich erschienen ist.

Update: Und weil die Musik so schwerelos klingt, paßt auch der aktuelle Clip für "Break Apart" ganz gut zum Song - Regie führte Neil Krug (Tame Impala, Boards Of Canada, Lana Del Rey).



The Jesus And Mary Chain: Buchstabensuppe

Man ist gut beraten, sich mit dem Jubel bei solchen Nachrichten erst mal etwas zurückzuhalten: The Jesus And Mary Chain haben, es hatte sich in den letzten Wochen schon angekündigt, nun engültig einen Termin für die Veröffentlichung ihres neuen Albums "Damage And Joy" benannt - am 24. März wird der Nachfolger von "Munki" (1998) in die Läden kommen und die erste Single "Amputation" im Laufe des heutigen Abends bei Steve Lamacq’s BBC 6 Music laufen - und hier ist er dann auch gleich vor Ort.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Team Picture: Mehr davon [Update]

Da kommt's mal ganz dicke: Team Picture sind eine fünfköpfige Fuzzrock-Formation aus Leeds, nach ihrer ersten Single "Birthday Blues" bringen die fünf nun mit "Classic:M" einen weiteren verheißungsvollen Brecher. Viel mehr gibt es im Moment noch nicht vorzuweisen - wenn es aber so klingt, darf sich das aber gern und schnell ändern.

Update: Optisch verändert, der Sound noch immer erstklassig - die nächste Single "Potpourri Headache" ist da.

Mainland: Gut gehalten [Update]

Der Track ist gerade mal zwei Tage alt, doch weil er aus Amerika kommt, sind zwei Tage ein Zeitsprung und so trennt das Stück die Tage in vor und nach dem Disaster. Natürlich klingen Mainland aus New York City auch nach all den umwälzenden Ereignissen noch genauso frisch wie zuvor, aber ein Song mit dem Titel "Empty Promises" hat halt jetzt ein Stück Vergeblichkeit in sich, die zuvor noch Hoffnung war. Egal, das Quartett hat nach einer Reihe von EP und Covern wieder neues Material am Start, kürzlich die Single "Permission Slip", nun diese hier, mehr ist im Kommen. Vorwärts gerockt mit hübschem The-Clash-Schrei am Anfang, kann man so lassen.

Update: Noch einen Nachschlag davon gefällig? Bittesehr, hier kommt mit "Dummy Test" ein weiterer Schwinger.

Sleaford Mods: Wirklich keine Frage

Nicht wenige werden am heutigen Tag behaupten, München stehe im Juni 2017 das wichtigste Konzertereignis des kommenden Jahres bevor - für alle Unbeteiligten: Axl Rose kommt nach zwanzig Jahren Abstinenz mit seiner etwas verwitterten Begleitkombo Guns'n Roses auf einen Gig im Olympiastadion vorbei und der Vorverkauf hält den Freunden des gegniedelten Hairmetal Karten für um die 100 Euro bereit. Wenn sie schnell sind. Was man aber gleich hinterherschieben muss - in Sachen Wichtigkeit kann es dieses Altherrentreffen ganz sicher nicht mit dem folgenden Termin aufnehmen, dann auch die unvergleichlichen Sleaford Mods haben einen Auftritt vor Ort geplant. Und die sind den stark angeranzten Retro-Opas in Sachen popkultureller Relevanz ja nun mal um Lichtjahre voraus.

10.05.  München, Freiheiz

Ryan Adams: Rock for lovers

Es geht also fröhlich weiter mit den Announcements für das neue Jahr: Auch Ryan Adams hat eine weitere Platte angekündigt, am 17. Februar steht "Prisoner" (PaxAm) im Regal und folgt somit dem überaus gelungenen Taylor-Swift-Coveralbum "1989". Und weil das allein recht trocken daherkommt, schickt Adams der Nachricht gleich mal einen richtigen Rockfetzen hinterher und fragt "Do You Still Love Me?"



Dienstag, 6. Dezember 2016

Elbow: Kleinkunst in groß

Und als ob die vorangegangenen Meldungen noch nicht genug Stoff abgäben, sich auf das neue Jahr zu freuen, kommt hier noch das Zuckerl obendrauf: Elbow planen für den 3. Februar die Veröffentlichung ihres nächsten Albums "Little Fictions". Das Album folgt dem Solowerk von Sänger Guy Garvey und der 2014er-Platte "The Take Off And Landing Of Everything" und wie man schon anhand der ersten Vorauskopplung "Magnificent (She Says)" hören kann, wird es wohl wieder sehr episch und hymnisch, Chor- und Orchesterbeteiligung inbegriffen.

Austra: Materialsammlung

Foto: Renata Raksha
Einen umfänglichen Nachtrag gibt es zum künftigen Album von Katie Stelmanis aka. Austra zu vermelden: Bekanntlich erscheint der Nachfolger zu "Olympia" am 20. Januar bei Domino Records, nach der ersten Single "Utopia" schiebt die Kanadierin heute den Titelsong von "Future Politics" die nächste samt Video hinterher, außerdem packen wir gleich noch den Ikonika-Remix zu "Utopia" obendrauf. Und wer Termine für das neue Jahr braucht, dem seien schon einmal die folgenden Auftritte ans Herz gelegt.

06.03.  Hamburg, Uebel und Gefährlich
08.03.  Berlin, Astra
09.03.  München, Ampere
10.03.  Leipzig, Conne Island
18.03.  Köln, Gloria



Candelilla: Im Angriffsmodus

Foto: Matthias Kestel
Nun also doch: Die Münchner All-Girl-Band Candelilla hat sich für die Ankündigung ihres neuen Albums ja viel Zeit gelassen. Nach dem großen Bam! mit Steve Albini und "Heart Mother" (2013) war außer dem Mutwillen zur Änderung, reichlich Liveterminen und einem Spendenaufruf von neuen Projekten wenig zu erfahren. Das hat sich in den letzten Wochen schlagartig geändert - neues Label (Trocadero), neue Booking-Agentur (dq agency), neuer Produzent (Tobias Levin), Promo ebenso - scheint so, als ob Mira Mann, Lina Seybold, Rita Argauer und Sandra Hilpold endlich alles beisammen hätten für den nächsten Aufschlag. "Camping" ist der Name der neuen Platte, die nun am 3. März kommenden Jahres erscheinen soll und liest man zum künftigen Werk die aktuelle Notiz des ehrenwerten Alfred Hilsberg ("... zukunftsweisende Einladung in eine neue, offene Dimension von Pop-Musik"), man könnte glatt meinen, das Warten habe sich wirklich gelohnt. An grimmiger Entschlossenheit scheint es der Band, geht es nach den neuesten Presseshots, jedenfalls nicht zu mangeln, erste Kostproben in Sachen Tatendrang ab morgen Abend - Töne und Tourpläne dann beizeiten im neuen Jahr.

07.12.  Darmstadt, Öttinger Villa
08.12.  Hamburg, Übel und Gefährlich
09.12.  Berlin (Secret)
10.12.  Halle/Saale, Chaiselongue

Sonntag, 4. Dezember 2016

Soffía Björg: Kein Wunder

Island, so ist zu lesen, erschrickt gerade mächtig über das Interesse der restlichen Welt an Land und Leuten. Gut 330.000 Bewohner zählt die karge Lavainsel und laut einer aktuellen Erhebung wurden in diesem Jahr bislang ganze 1,5 Millionen Besucher gezählt, eine Quote, von der warme Südländer (gemessen an der Zahl der Eingeborenen) nur träumen können. Von ungefähr kommt das nicht: Erst bringt ein Vulkan mit unaussprechlichem Namen den kompletten binneneuropäischen Flugverkehr durcheinander, dann verstrickt sich ein Regierungschef vor laufenden Kameras so sehr in steuerrechtliche Widersprüche, daß eine handfeste Staatskrise folgt. Die Nationalmannschaft wiederum spielt in Frankreich einen derart erfrischenden Fußball, darauf man jeden der tapferen Nordmänner umgehend ins Herz schließt und auf dem restlichen Festland das große Huhh! in nahezu jedem Kreisklassenspiel zur Aufführung kommt. Und auch die Zeiten, in denen sich die isländische Popkultur ausschließlich auf den Dreiklang Björk, GusGus und Sigur Rós reduzieren lies, sind längst vorbei - Bands wie Of Monsters And Men, FM Belfast oder Pascal Pinon mischen frische Töne zu den bekannten. Und eben auch Soffía Björg. Die Sängerin aus Reykjavík plant für das Frühjahr 2017 die Veröffentlichung ihres Debütalbums, das immerhin von Ben Hillier (Blur, Depeche Mode, Doves, Elbow) produziert hat - mit "I Lie" und "The Road" gibt es davon zwei wunderbare Vorabtracks zu hören, zu letzterem seit einigen Tagen auch ein Video. Das und nicht mehr wollten wir nur erwähnt haben, soll sich danach keiner beschweren, warum sich wieder ein paar mehr Menschen als üblich in den Flieger setzen.



Samstag, 3. Dezember 2016

MUNA: Neue Buchstaben

Über den erfrischenden Synthpop des Trios MUNA aus Los Angeles hatte man sich im Frühjahr schon anlässlich ihrer "Loudspeaker EP" freuen dürfen - die drei Damen gaben auch optisch Gesprächsstoff ab und sorgten so für doppeltes Aufsehen. Das dürfte sich nun wiederholen, denn gerade ist die erste Single ihres kommenden Debütalbums "About U" (VÖ 03.02.) erschienen und "I Know A Place" ist die konsequente Fortführung dessen, was sie mit ihren ersten Stücken angekündigt hatten. Wer diese Art von Musik bisher mit den Buchstaben H, A, I und M verband, kann hier dazulernen.

Grandaddy: Elektrische Melancholie

Fast ist man versucht, dem Post ein "Hach!" voranzustellen, denn Lieder von Jason Lytle haben ein nicht zu unterschätzendes Sehnsuchtspotential. Die Meldung, daß sein Projekt Grandaddy nach elf Jahren die Veröffentlichung eines neuen Albums plant, hat uns aber schon vor einigen Wochen verzückt und so dürfen wir heute "nur" einen weiteren neuen Song von eben jenem "Last Place" vorstellen, das dann am 3. März kommenden Jahres (vermutlich blind) gekauft wird. "A Lost Machine" verkörpert dabei genau das, was einen Grandaddy-Song ausmacht - elektrische Melancholie.

Preoccupations: Restart geglückt [Update]

Preoccupations
„Preoccupations“

(Jagjaguwar)

Zwischen den Stühlen saßen sie ja schon vorher, da scheinen sie sich wohlzufühlen: Die Preoccupations waren schon zu Zeiten, da sie noch unter ihrem ursprünglichen Namen Viet Cong spielten, nicht die klassische Post-Punk-Band, mischten sie den düsteren Sound doch gekonnt mit allerlei elektronischen Verzierungen und reichlich Pop- und Wave-Elementen. Hat sie der Identitätswechsel hernach auch unnötig Zeit und sicherlich auch Nerven gekostet, von ihrem Konzept sind sie danach dennoch nicht abgerückt und so präsentieren sich Matt Flegel, Mick Wallace und Kollegen auch auf Album Nummer zwei (ein neuerliches Debüt muss man ihnen ja wohl nicht extra andichten) noch immer sehr wandelbar und überraschend. Der Sound reicht auch hier vom düsteren, unheilvoll grollenden Oldschool-New-Wave eines Fad Gadget („Anxiety“) über die schillernden Synthpopanleihen bei New Order („Memory“) bis hin zu Indie- oder auch Gothrock. Berührungsängste scheinen sie, zumindest musikalisch, keine zu kennen, die Gitarrenriffs schillern mal in erhabener Schönheit, um kurz darauf wieder dirty und rough das Gegenteil zu behaupten, gleiches gilt auch für Flegels Gesang, der von hymnisch bis monton alles darf und kann. Bauhaus bleiben weiterhin, so darf man vermuten, eine ihrer wichtigsten Bezugsgrößen, dennoch wildert die Band wie eh und je angstfrei in fremden Vorgärten – der Restart hat also nicht geschadet, sondern der Hoffnung Nahrung gegeben, daß hier noch einiges zu erwarten ist. http://preoccupationsband.com/

15.11.  Hamburg, Molotow
16.11.  Berlin, Bi Nuu
28.11.  Köln, Luxor

Update: Zur nach wie vor gültigen Rezension gesellt sich nun auch der offizielle Clip des überlangen Herzstücks - "Memory" wurde von Kevan Funk gedreht und kommt als Mischung aus Banddoku und surrealem Kunstfilm daher.



Freitag, 2. Dezember 2016

Run The Jewels: Goldfinger

Und noch eine lang erwartete Vermeldung zum Wochenende: Killer Mike und El-P alias Run The Jewels haben endlich für den 13. Januar "RTJ3", ihr drittes Album, angekündigt - dazu gibt es zu den bislang bekannten Tracks "2001", "Talk To Me" und "Panther Like A Panther (I'm The Shit)" auch noch die nächste Hörprobe "Legend Has It" - zur Gästeliste des Gesamtwerkes zählen im Übrigen Joi Gilliam, Danny Brown, Tunde Adebimpe (TV On The Radio), Boots und Kamasi Washington.

Justice vs. The Rolling Stones: Eine Wagenlänge

Man möchte ja jetzt niemandem zu nahe treten, weder Susan Sarandon noch den Herren Gaspard Augé und Xavier de Rosnay aka. Justice. In dieser Woche haben die beiden ihr Video zur aktuellen Single "Fire" vorgestellt, die durchaus verehrungswürdige Schauspielerin durfte sich darin mit einem chromglänzenden Sportwagen vergnügen - schöne Sache, das. Der Preis für die beste Karre nebst Begleitung geht dann aber doch (tada!) um eine Wagenlänge an die greisen Rolling Stones. Denn diese wiederum haben ja gerade ihr Album "Blue And Lonesome" abgeliefert und wären mit diesem hier gar nicht aufgetaucht, wenn - ja wenn nicht im Clip zu "Ride 'Em On Down" die zauberhafte Kristen Stewart einen blauen Mustang durch die Klischeekulisse kutschieren würde. Und das sieht dann doch alles eine Spur sportlicher aus. Über die Musik dazu darf man natürlich trefflich streiten...



Collapsing Scenery: Ausreißer

Eigentlich ist es traurig - an einem gewöhnlichen Wochentag wie dem heutigen werden in unzähligen Redaktionen und nerdigen Blog-Hinterzimmern Unmengen an ambitionierten Musikstücken in die unendlichen Weiten der Ablage durchgewinkt. Auch wenn so viel Mühe und Hoffnung drinsteckt - sich bei jedem einzelnen für die Nichtbeachtung zu entschuldigen würde Tage, ja Wochen dauern und da stehen ja auch schon die nächsten Kandidaten ungeduldig vor der Tür... Schön also, wenn sich zwischendrin mal ein Track festhakt und querstellt. Wie "The Cat Looks At The King" von Collapsing Scenery aus New York City. Don De Vore und Reggie Debris arbeiten unter diesem Namen seit 2013 zusammen und verschrauben recht gekonnt wummernden Electroclash mit gerapptem Textwerk. Und die beiden älteren Stücke "Deep State" und "Metaphysical Cops" gibt es hier ebenfalls zum Nachhören.

Der Ringer: Weiche Ware

Nun geht es also wieder alleine los. Und zwar nicht irgendwie, sondern gleich mit der vollen Packung: Noch sind Der Ringer aus Hamburg ja mit Isolation Berlin in Sachen Split-EP "Ich gehör nur mir allein" unterwegs, jetzt haben sie ihr Debütalbum angekündigt. "Soft Kill" heißt der lang erwartete Erstling und soll am 27. Januar bei Staatsakt erscheinen. Dazu passend erleben die Jungs im Video zur Vorabsingle "Orbit" auch gleich ihre Space Oddity, ob die nachfolgende Tour ebenso abgefahren ist, wird sich bald zeigen.

08.12.  Hamburg, Festival Für Junge Menschen
15.12.  Hamburg, Übel und Gefährlich (w/ Isolation Berlin)
16.12.  München, M94.5 Fest im Feierwerk
17.12.  Berlin, Columbia Theater (w/ Isolation Berlin)
18.12.  Köln, Gebäude 9 (Cologne Act)
15.02.  Hamburg, Hafenklang (Goldener Salon)
16.02.  Mainz, Schon Schön
17.02.  Stuttgart, 1210
18.02.  München, Orangehouse
19.02.  Wien, RHIZ
21.02.  Düsseldorf, FFT
22.02.  Leipzig, NAUMANNs
24.02.  Berlin, ACUD

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Schnipo Schranke: Hinter dem Fleischgebirge

Als wir vor gut einem Jahr noch die geschändete Tamponade mit großem Bahnhof ins Abflussrohr verabschiedet haben, da war die Freude groß über eine Band wie Schnipo Schranke - Daniela Reis und Fritzi Ernst kümmerten sich herzlich wenig um die gängigen Schamgrenzen, nahmen die Liebe mit Haut und Haar beim Wort und besangen so ihr wunderbar ehrliches, lüsternes und humoriges Debütalbum "Satt". Buback Tonträger vermeldet heute den Nachfolger namens "Rare", der am 27. Januar erscheinen soll und teilt dazu das hübsche GIF-Video zur ersten Single "Murmelbahn". Im März gehen die Damen mit den zwölf neuen Stücken auf Tour - schon das Fleischgebirge auf dem Cover läßt vermuten, daß uns Großes erwarten dürfte.

08.03.  Oberhausen, Druckluft
09.03.  Köln, Gebäude 9
10.03.  Frankfurt, Zoom
11.03.  Stuttgart, Im Wizemann
13.03.  München, Feierwerk
14.03.  Erlangen, E-Werk
15.03.  Leipzig, Conne Island
16.03.  Dresden, Beatpol
17.03.  Berlin, SO36
18.03.  Hamburg, Uebel und Gefährlich